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Brasilien PDF Print E-mail
Thursday, 17 May 2007

Gleitschirmtrip vom 04. - 28. Februar rund um Rio de Janeiro.

Zwei Piloten aus der Zentralschweiz besuchen unter kundiger Führung von "Indiana", Inhaber und Flying-Guide der Braziladventours, verschiedene Fluggebiete mit grossem Potential zum Genussfliegen und XC-Strecken jagen...

René Schwarzenbach & Richard Ulrich mit Braziladventours

 


Mi 4.Feb. Flug Zürich - Lissabon

Endlich ist es soweit! Wir entfliehen dem Winter in Europa. Raus aus der Schweiz, den ruhigen Winterflügen, dem Sinken ohne Ende, den sieben Kleiderschichten, den kalten Händen und dem heissen Jagertee. In unseren Gedanken schweben wir schon lange über den undendlichen Weiten Brasiliens und drehen permanent in den Hammerschläuchen. Die letzen Vorbereitungen sind getroffen und die Ausrüstung clever in vier Flugsäcke verstaut. Zwei komplette Solo- und eine Tandemausrüstung, inklusive Vario, GPS, 2m Funk, Laptop, Notfallkits und persönlichen Effekten für heisses und schönes Wetter.Den detaillierten Tourplan mit farbiger Karte und Tageslogbuch, von Braziladventours, im Handgepäck, flogen wir separat nach Lissabon - Rene abends, Richi mittags um die Stadt anzuschauen. Dank Piece-Concept konnte jeder 2 Säcke mit je max 32kg aufgeben (Total 64kg), plus Handgepäck. Taxi und Hotel bezahlte unsere Fluggesellschaft. Bis wir aber zum Taxi fanden, schickten sie uns 5 mal von einem Ticketstand zum andern.
Abendessen in einem Fischrestaurant - Unsere Euros reichten gerade, um ein paar Cent Trinkgeld zu geben. Hätten wir noch einen Kaffe getrunken, hätten wir wohl ein paar Teller waschen müssen. (Leider haben wir davon keine Fotos.)

Do 5.Feb Flug Lissabon - Rio de Janeiro, Autofahrt nach Gov. Valadares

Mit dem Massagetaxi gings zum Flughafen. Die Pneus waren so schlecht gewuchtet, dass es ein richtiger shaky Ride war. Wäre es in der Luft gewesen, wären wir wohl gelandet.
Der Flug dauerte ca. 10 Stunden und war bis auf ein paar Turbulenzen recht angenehm. Wir studierten GPS Manuals, Fachbücher zum Gleitschirmfliegen und träumten weiter vor uns hin... Als wir in Rio auf das Gepäck warteten, sahen wir den Nachteil von Piece Concept. Da alle so viel Gepäck mitnehmen konnten, dauerte es ewig, bis unsere vier Flugsäcke auftauchten und wir von der Spannung erlöst, Richtung Ausgang und Zollkontrolle hetzten.
Am Flughafen wurden wir von unserem Tourguide Indiana abgeholt. Wir wechselten noch Geld, und dann gingen wir essen in einem deutschen Immbissladen - wir mussten Indy darauf hinweisen, dass wir keine Deutschland Tour gebucht hatten! Doch er gewöhnte sich rasch an unseren Humor!
Dann folgte die 10 Stündige Autofahrt Richtung Norden ins XC-Mekka. Damit wir ein paar Stunden schlafen konnten, gab es im Landrover richtige Kissen. Da unser schwarzer Fahrer in der Nacht nicht so gut sieht, und schon müde war, übernahm Indy nach der halben Strecke.
Um 5 Uhr Morgens kamen wir endlich in der Pension an, und konnten ausgestreckt schlafen.

Wie geht das schon wieder mit diesen fliegenden Tüchern?

Hallo ihr Thermikwolken, wir kommen!

unsere Pension

Fr 6. Feb. Fliegen in Governador Valadares

9:30 Uhr Frühstück am Pool.
Auf dem Weg zum Startplatz machten wir das Landeplatzbriefing. Auf dem Pico do Ibituruna (Big rock) angekommen, sahen wir den schönen breiten Startplatz. Hier kann man je nach Wind nach Nord oder Süd starten. Der "Offical Launch Supervisor" mit umgehängter ID-Karte begrüsste uns und kassierte je 30 Reais für 30 Tage Starterlaubnis nach seinen Anweisungen. Heute herrschte wie üblich Nordwind, also starteten wir nach Norden. Die Flüge waren ein guter Auftakt für Brasilien, und sollten für eine Weile die Besten bleiben.
Rene landete nach zweieinhalb Stunden am offiziellen Landeplatz, er machte einen Ziel-Rückflug von 10 km = 20km.
Richi zog es der Hauptstrasse entlang, wo hier die XC Flüge gemacht werden. Landung nach 2 Stunden und 25 km.
Der offizielle Landeplatz, wo Rene landete, ist hier direkt neben dem Fluss gelegen. Wegen dem nahem Airport darf man nur max. 100m ins Landesinnere und eine maximale Höhe von 300m fliegen. Eine ameriakanische Pilotin nahm diese Angaben etwas zu ernst und kam taktisch ungeschickt an der breitesten Stelle, sehr tief über den Fluss. Ca. 5m vor dem Ufer landete Sie unvorbereitet im Wasser und schwam, dank Airbag, Kopfüber im Wasser. Ein Kollege aus Ihrer Gruppe war sofort bei ihr im Wasser und kappte mit einem Messer die Leinen. Rene koordinierte am Ufer die vielen Retter. Als erfahrene "Smokejumperin" konnte sie sich ohne Panik aus dem Gurtzeug befreien und danach das Ufer erreichen. Der Schirm war leider nicht mehr flugtauglich und auch die ganze Ausrüstung musste "entwässert" werden. Zum Glück ist nicht mehr passiert... wie haben wir doch immer wieder gelernt, Gurtzeug auf und rausspringen, wenn's nicht mehr reicht. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich immer als Letzte und so war die Pilotin einfach nicht bereit.
Das Abendessen war sehr gut. Fleischstreifen mit Knoblauch grilliert. Anschliessend zeigte uns Indy was Nightlive in GV bedeutet. Wir tranken ein paar Drinks in einer Bar, wo der Besitzer selber Musik macht, und singt. Da er das sehr gut macht, wird die Bar immer grösser, und ist immer voll. Wir waren aber nach unserer langen Reise müde, und gingen schon bald und zufrieden schlafen.

Bei längeren Flügen soll's schon bequem eingestellt sein

Genau da sind wir vor 2h gestartet, Rene auf dem Rückweg...

Danke für die Hilfe beim zusammenlegen, echte Profis die Jungs...

Landen wo immer es nicht mehr weiter geht... :-)

Offroaddriver Indy
Rene's Flug

Richi's Flug

Sa 7. Feb Fliegen in Governador Valadares

Heute war die Thermik schon am abnehmen, da sich eine Kaltfront nähert. Für uns sah das ganze eher wie eine Warmfront aus. Der Wind kam aus Süden, und so starteten wir über das Kliff auf der Südseite, und soarten davor. Richi wagte sich auch an die Nordseite, um etwas in der Thermik zu kreisen, und mit der Basis rauf und runter zu gehen. Flugzeit: Rene 35min, Richi 95min. Als wir wieder oben waren, war der Startplatz bereits geschlossen, da die Front schon in Sichtweite war.. Nun wurde der LandRover mit 9Personen und sieben Gleitschirmen vollgeladen und Indy übergab dankend das Lenkrad an Rene für die anspruchsvolle Talfahrt von ca. 45 min. bis ins Tal. Am Abend begann das schlechte Wetter und zeigte seine Kräfte... Im Starken Regen führen wir 5 Stunden zum nächsten Fluggebiet. Indy lenkte den LandRover souverän mit max. 60km/h über die schlechten und mit grossen Löchern versehenen Starssen. Die Pfützen waren so gross, dass wir beim Durchfahren jedesmal das Gefühl hatten durch die Waschstrasse zu fahren. Die Sicht war Teilweise gleich null und wir konnten die Richtung nur erahnen... Das Hotel war inmitten einer kleinen Stadt (Dorf...). Wir konnten das Fahrzeug und die Schirme in der Tiefgarage sicher parkieren. Wir trafen wieder auf eine amerikanische Gruppe von Piloten und Pilotinnen welche von "Bruno" ebenfalls von Braziladventoures angeführt wurde.

Unser Guide beim flirten

Grafitti am Startplatz

Parawaiting kennt man auch hier

Nach der Landung in Valadares

Da konnten wir leider nicht mehr fliegen. :-(

So 8. Feb Fliegen in Baixo Guandú

Das Wetter wollte noch nicht richtig aufklaren und der Boden und die Lehmstrassen waren sehr nass. Hier zeigte sich, dass lokale Gleitschirmpiloten bei der Auswahl ihrer Autos auch auf Offroadtauglichkeit achten müssen. Der Aufstieg führte über einen idylischen Pfad durch Wald, Wiesen und Hügel. Nach ca. 40 min anspruchsvoller Offroadfahrt erreicheten wir den breiten und flachen Startplatz. Da die Wolken sehr tief hingen und Nebelschwaden die Sicht ins Tal störten, zögerten die meisten Piloten mit dem Start. Rene spielte "Dummy" und Richi folgte im direkten Schlepptau. Nach und nach starteten auch die Andern doch die Flüge dauerten nur knapp 20 Minuten. Nach langem Warten waren alle wieder bereit für eine zweite Fahrt hinauf zum Startplatz. Wir entschieden uns für unseren ersten gemeinsamen Biplace Flug in Brasilien. Rene war der Piloto und wir landeten sanft am Hang, leider direkt vor einem Baumstrunk, der im tiefen Gras verborgen war...aber Nichts passiert. Am Abend waren wir wieder im Hotel und verköstigten uns am reichhaltigen Buffet. Ein paar Bierchen, viele Fluggespräche mit den Amis und ab in die Heija!

Offroadtrack zum Startplatz

Hier wäre mit dem Jaguar entgültig Schluss

Mo 9. Feb Nichtfliegen in Pancas

Auf der Fahrt nach Pancas mussten unsere feinen Nasen fürchterlich leiden. Der Fahrer hat während über einer Stunde einen Knoblauchzehen im Mund gekaut. Er sagte, damit wird er nie krank - kein Wunder, wenn niemand in seine Nähe kommt!
In Pancas konnten wir leider nicht fliegen, und das wunderschöne Panorama konnten wir nur teilweise geniessen. Die Fahrt zum Startplatz war wie üblich ein reiner Offroadtrack und der starke und permanente Regen verschlimmerte die Situation von Stunde zu Stunde. Auf dem Weg hinauf besuchten wir die Landbesitzerin und ihre Familie. Sie freut sich immer, wenn Pilotos kommen, und hat ein Gästebuch, wo wir auch Wolfgang und Andrea (Alte Fliegerfreunde aus der Schweiz) wiederfanden.Es gab viele exotsche Früchte direkt von den Bäumen, hausgemachte Popcorns und Kaffee aus dem eigenen Anbau. Bei der Talfahrt kammen wir mehrmals ins Rutschen und ein Linienbus versuchte rückwärts runter zu fahren und verkeilte sich auf der Strasse. Zum Glück konnten wir mit unserem LandRover vorbeifinden und endlich unsere hungrigen Mägen mit köstlichen Fleischspiessen und vielen feinen Zutaten füllen. Danach wieder "back on the road" für lange 7h über Landstrassen, Schlaglöcher und viele "Speedbumps" so schöne Wellen zur Verkehrsberuhigung oder so...???

Landeplatzrestaurant

Die Besitzerin des Startplatzes ist sehr freundlich.

Auf den Spuren unserer Freunde

Wir konnten viele exotische Früchte probieren.

Bei guten Wetter wird hier gestartet

Das Fleisch war sensationell

Mehr Fleisch

Di 10. Feb Immernoch nicht fliegen

Wir übernachteten in einem Hotel direkt an der Autobahn (Strasse mit Verkehr....). Am Morgen gab's Power-shower für alle. Die Durchlauferhitzer waren in allen Zimmern so angeschlossen, dass es einem beim abdrehen ein's fizzzt! Au!!!
Wir fuhren nach Casdello, und schauten den Landeplatz an. Bis zum Startplatz schafften wir es trotz unserer Offroadautos nicht, da die Strassen immer schlimmer wurden, bis wir auf dem Schlamm schliesslich nur noch rutschten. Ausserdem regnete es noch immer, und so konnten wir sowieso nicht fliegen.
Wir fuhren weiter zum nächsten Fluggebiet, wieder 5h über die nun bekannten Landstrassen und Löcher nach Alfredo Chavez. Kurz vor dem Hotel fuhren wir an den Strand wo es ausgezeichneten Seafood gab. Die Nacht verbrachten wir wieder in einer Piloto-Pension. Einfach, sauber und sehr zweckmässig eingerichtet und wirklich direkt neben dem Landeplatz. Wir waren wieder todmüde von der Schüttelfahrt und vielen sofort in einen Tiefschlaf...!

Bzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz

Hier wohnte ein Freund der Regierung

Mi 11. Feb Ab in den Süden, der Sonne hinterher

Das Schlechtwetter geht entgegen unseren Erwartungen nicht vorüber. Indiana ruft den Clubmeteorologen in Rio an, und dieser teilt ihm mit, dass das Schlechtwetter stationär ist, und noch mindestens 3 Tage bleiben wird. Im Süden scheint die Sonne, also machen wir uns bereit für eine lange Autofahrt. Bevor wir aufbrechen, gehen wir noch in den lokalen Fliegershop und decken uns mit etlichem Zubehör zu Top-Preisen ein. Danach fahren wir 14h quer durch Brasilien und legen ca. 700km zurück. Wir lachen, diskutieren, arbeiten am Notebook, geniessen die verschiedenen Umgebungen und verpflegen uns von Zeit zu Zeit in kleinen Bäckerreien. Um ca.02.00 Uhr erreichen wir die idillische Piloto-Pension in Cambuquira und fallen wieder rasch in einen Tiefschlaf!

Fahrer beim knoblauchkauen

Fliegershop

Fliegerhotel

On the Road again

Do 12. Endlich wieder fliegen in Cambuquira

Endlich konnten wir wieder fliegen. Bei der Klippe vor dem Startplatz konnten wir stundenlang soaren, und auch etwas in der eingelagerten Thermik drehen. Es war alerdings noch zu schwach, um auf Strecke gehen zu können. So sind wir einfach lange inder Luft geblieben, haben Toplandungen gemacht bis wir müde waren. Und mussten wir mal in der Tiefe landen wurden wir sofort wieder von Helfern abgeholt und per 4x4 auf den Berg hochgefahren. Beim letzten Flug entschieden wir uns in der Luft per Funk die kleine Strecke bis zum Hotel zu fliegen und unweit vom Pool zu landen!

Richi von oben

Rene beim soaren

Indy beim kreisen

Landeanflug auf unser Hotel

Das Landebier im Pool

Fr 13. Internetcafe

Nachdem wir eine Woche ohne Internet überlebt haben, hielten wir es nicht länger aus, und mussten online gehen. Da die Verbindung sehr langsam war, dauerte es eine Ewigkeit, bis wir endlich fliegen gehen konnten. Beim ersten Versuch schaffte Richi es an die Basis. Da es unten schon anfing abzudunkeln, schnell weg. Auf dem Weg den Kreten entlang ging es nur noch runter. Die Rückholaktion dauerte dann recht lange, da es zwischen der Hauptstrasse und dem Landeplatz einen Sumpf hatte. GPS und Funk sei dank. Nach ein paar Sinkflügen machten wir uns dann parat für die Party am Abend. Wobei wir heute fliegerisch von Indy wieder viel profitieren konnten und er uns eindrücklich demonstrierte, dass man bei diesem sehr hohen Sonnenstand die Thermik nicht zwingend in Hangnähe suchen und finden muss. Er kreiste nach einer langen Sinkstrecke in einer breiten Grasrinne zwischen zwei ganz flachen Hügeln und schaffte mit viel Gefühl und Geduld eine beachtliche Höhe. Wir waren sehr erstaunt und rätselten noch lange über die Entstehung dieses Schlauches.

Unser Rückholservice

Warten auf bessere Zeiten

Partytime

Besser ein T-Shirt am Rücken, als Sonnenbrand im Nacken

Sa 14. Valentinstag

Wir wünschen allen Mädels, Frauen, Damen, Mamis, Lieben usw. einen schönen und wunderbaren Valentinstag. Wir denken an Euch!
Das Wetter zog uns wieder mal einen Strich durch die Rechnung, das war heute aber nicht weiter schlimm, da wir alle noch recht benommen vom Vorabend waren. Man könnte auch sagen der Himmel zeigte ein direktes Spiegelbild unserer Köpfe, oder so! Wir ruhten und entspannten uns in den Hängematten und trieben uns danach in der kleinen Stadt herum...

Was, ist schon Morgen?

Guarana macht müde Männer munter

So 15. Immer wieder Sonntag

Heute fuhren wir zu unserem nächsten Fluggebiet. Nur 3h! Unterwegs besichtigten wir noch einen anderen Startplatz, der war aber im Nebel. So hatten wir viel Zeit, um ins Internetcafe zu gehen, an unserem Bericht zu schreiben, und Modifikationen am Material vorzunehmen. Wir bezogen wieder Lager in einer Piloto-Pension welche erst vor drei Monaten neu eroeffnet wurde. Der Landeplatz liegt gleich daneben und die Pension ist ausgerüstet mit Pool, Sauna, Barbecue-Place und Top Mehrbett-Zimmern mit Dusche und WC. Wie ueberall gibt es auch hier ein reichhaltiges Fruehstueck mit Kuchen, Broetchen, Fleisch, Kaese, frischen Fruechten, verschiedenen gesunden Saeften, Kaffee und so weiter... Der Himmel zeigte sich vielversprechend fuer den naechsten Tag!

Nebel am Startplatz

Modifikationen am Gurtzeug

Abendstimmung

Mo 16. Soaren in Andradas

Da es in der Nacht stark geregnet hat, waren die Bedinungen nicht von Anfang an gut. Also feilten wir an unserem Groundhandling, bevor es dann in die Luft ging. Der erste Flug war recht turbulent. Das Vorgehen ist für uns recht ungewohnt: Zuerst auf der windzugewandten Seite des Berges nur wenig Höhe machen, dann ins Lee fliegen, und sofort ins Flache, um die feinen Thermikschläuche zu finden. Für uns Bergleute ist es dann eher Glücksache, wenn wir etwas Thermik finden. Am späteren Nachmittag, als alle wieder eingesammelt waren und nach einem feinen z'Mittag, gingen wir nochmals hoch. Nun kam der Wind aus der entgegengesetzten Richtung, und wir konnten bis in den Sonnenuntergang hinein soaren.Rene landete in Stadtnähe und wurden sofort von Kindern begrüsst. Der eine Kleine raste mit dem Velo nach Hause und holte sein persönliches Englisch-Schreibbuch und versuchte sich anhand der selbst geschriebenen Sätze zu verständigen. Obwohl es nur die einfachsten Worte waren war die Hilfsbereitschaft einfach super. Die Kleinen waren so fasziniert vom Funkgerät, dass sie mit allen Schirmen am Himmel und der ganzen Welt reden wollten... Richi folgte einem lokalen Piloten und beider stürtzten sich mit einer schönen Spirale auf den Landeplatz in der Senke der Stadt. Die Kinder waren ganz aufgeregt und meinten die Typen fallen unkontrolliert vom Himmel...! Dem hiesigen Club muss es recht gut gehen. Der Startplatz ist riesig, mit Startmöglichkeiten rund herum, einem kleinen Restaurant, und der Rasen ist besser als in manchem Golfclub. Ausserdem hat es im Gebiet mehr Wegweiser für Piloten, als für andere Leute. Zurück in der Pension setzte der Besitzer die Sauna in Betrieb. Entspannt genossen wir das Nachtessen und philosohierten über Flugtaktik, Wetter und was sonst noch so auf der Welt wichtig ist. Natürlich mit Händen und Füssen, Zeichensprache und viel Lachen...!

Groundhandling

mehr Groundhandling

Wegzoll?

Könnt ihr ins Funkgerät sagen, wo ich gelandet bin?

Di 17. Fliegen in Andradas

Die Erwartungen waren gross. Heute sollte ein guter Flugtag für Andrades sein. Die Locals starteten zuerst, und machten gut Höhe. Dann folgten wir, und kamen zwar auch hoch, aber nicht so gut wie die Locals, die inzwischen schon über dem Flachland am Kreisen waren. Richi konnte sich nach einer Weile über den Bergrücken zum Hotel retten. Rene landete neben einem brasiliansichen Piloten auf dem Felde, in der Meinung der Pilot habe sicher einen guten Platz ausgewählt. Die Landung war einfach, wie meistens, auf den grossen Feldern, wo eigentlich nur das hohe Gras und Gestrüp stört und ab und zu eine Stromleitung den Weg kreuzt. Doch der Weg zum Rückholpunkt zeigte sich als äusserst anspruchsvoll und führte quer durch einen schönen Sumpf! Als wir alle wieder am Startplatz waren, wollten wir schon wieder gehen, aber man warnte uns, dass es in der Nähe eine grosse Gewitterwolke habe, und dass wir besser warten. Wir nutzten die Zeit wiederum mit Groundhandling, und packten zum ersten Mal den Kite aus. Als sich das Wetter beruhigt hatte, gab es noch einen Abendflug. Danach trafen wir uns in der Pension zu einem gemeinsamen Barbecue mit den andern Piloten und deren Familien. In einem Drehgrill gab es vier lange Spiesse mit Poulet, Fleisch und sehr pikanten Würstchen. Auf dem Holzkohle-Grill wurden 2 Riesen-Filets zubereitet. Der Chef grillierte höchst persönlich und teilte das Grillgut direkt in Mundgerechte Stücke auf. Dazu gab es verschieden Saucen, Beilagen, Bier und Caypirinihas. (Sind einfach köstlich, auch wenn wir das Wort nich schreiben können...?!?) Irgendwann verabschiedeten wir uns Richtung Bett von den umfassenden protugisischen Diskussionen rund ums Fliegerleben!

Richi beim Groundhandling, aber wo ist der Boden?

Ein brasilianischer Crack beim spielen

Should I stay or should I go?

Schleifendes Ohr

Spielen mit dem Kite

Mi 18. Fliegen in Andradas

Die Ausgangslage sah auch heute sehr gut aus. Zuerst starteten wir mal nach Nordosten, Richi konnte schnell Höhe machen, doch nach einer kurzen Zwischenlandung am Startplatz ging's nur noch runter, und wir standen wieder mal am Boden. Wieder auf dem Gipfel angekommen, sahen wir dass es da oben einen Fliegershop gibt. Mit Speedshirts ausgerüstet gings wieder an den Start. Es folgten zwei Flüge, wo wir um jeden Meter kämpfen mussten.Die Schwache Thermik wurde vom Wind zerhackt und mann musste die komischsten Figuren drehen. Dennoch lernten wir auch heute wieder Wichtiges. Man muss versuchen, so zu drehen, dass man möglichst lange am Hang gegen den Wind fliegt, da man so von mehr Auftrieb profitieren kann. Den Input von Indy noch in der Luft umgesetzt konnte Rene beim zweiten Flug ca. eine Stunde in der Luft bleiben. Als Abschluss machten wir noch einen Biplaceflug mit Prüfungsprogramm und Wingover-Übungen. Piloto: Richi. Wir wurden immer wieder rasch, von Indy mit dem Mitsubishi Pick-up, über die holperigen Offroadstrassen zum Startplatz gebracht. Ein kurzer Funkspruch genügte! Einfach super so ein "Retriever"! Am Abend gingen wir wieder mit dem Besitzer und seiner Familie in eine lokale Pizzeria. Die Pizzas waren rech gut, wenn auch der Teig nicht ganz "Italienisch". Leider ist in Brasilien Pfeffer in Restaurants eine absolute Ausnahme und so mussten wir mit Pfeffershoten der Sache Würze verschaffen. Auch wundern wir uns immer wieder über die ungewohnte Messer/Besteck Handhabung der Einheimischen, das Messer ist in der linken Hand und die Gabel Rechts. Naja, funktioniert ja auch, auf jeden Fall haben wir viele satte Bäuche gesehen....!

Amigo Samuele kurz vor der Landung

Biplace am Start

Richi beim Biplace fliegen! Und wo sind die Hände...???

Prüfungsprogramm üben am Biplace

Do 19. Fliegen in Pocas de Caldas

Heute morgen checkten wir in Andrades aus, und fuhren nach Pocas de Caldas. Echt nur 30min!! Trotz Wind von bis zu 25km/h machten wir vor den lokalen Piloten 1 - 2 Aufwärmflüge mit wunderbarem Soaring bis weit über den grossen Christo, bevor wir den Brasilianischen Champ kennenlernten. Er sagte: "let's fly". Wir waren Beide der Meinung, dass wir ihm gerne folgen, wenn er uns die Schläuche zeigt. Das tat er bereitwillig, und wir hatten einen schönen Flug. Nach ein paar Schläuchen zeigte sich allerdings der Unterschied zwischen einem Champ und uns. Wir standen spätestens nach einer Stunde am Boden, und er flog noch viel weiter. Dank GPS wurden wir rasch wieder von Indy eingesammelt. Richi war überrascht, wie klein der Unterschied im Gleitwinkel war, als er mit seinem Gradient Aspen dem SOL Eclipse folgte. Der Startplatz war wie üblich ein perfekt präparierter Rasen, auf den der Startplatzaufseher besonders stolz ist.
Wir übernachteten in einem 60s Hotel. Vor 40 Jahren muss das "DER" Schuppen gewesen sein, jetzt ist alles verstaubt, und der Portier erinnert an einen Frankenstein Film. Nur einen Zahn, Hinkebein und Klumpfuss mit grauem Haar und einer schönen Scheitel nach rechts...! An der Reception hatte es Knoblauch in einem Glas, damit Graf Dracula nicht reinkommt, oder warum auch immer? Echt gruselig! Dafür gab es Nachtessen bei einem feinen Italiener. Heute mit Basilikum, Mozarella und zum ersten Mal, Pfeffer frisch aus der Mühle. Endlich mal Spagetthi und einen Schluck lokalen Rotwein. So gutes Essen muss mach echt weit suchen, und das für einen Pappenstiel. Danach streiften wir noch durch die Strassen und amüsierten uns bei der Vorführung einer Carnevalgruppe, wir würden sagen "Guggenmusik" oder so...!

Rene über dem Startplatz

Boomerang beim Start zu einem Rundflug

Follow the Leader

Die Stadt auf der anderen Seite des Berges

Fr 20. Fahrt nach Rio

Bevor wir frühmorgens die lange Autofahrt nach Rio antraten (Tripdauer 13h), liessen wir am Auto das Öl wechseln. Dabei bemerkten wir, dass beim hinteren linken Rad etwas herunterhängt. Bei genauerem Hinschauen sahen wir, dass es der Stossdämpfer ist. Unterwegs verloren wir viel Zeit damit,nach einem Ersatzteil zu suchen, und so kamen wir in Rio nach ca. 600km am Abend mit immer noch nur drei Stossdämpfern an. Rasch merkten wir wie die Stadt brodelt und in welcher Ruhe wir die letzten 2 Wochen verbracht hatten. Der Verkehr über die grosse Brücke war nicht so stark wie vermutet und wir fanden das Hotel sher schnell, da ja Indy hier der absolute "Local" ist. Das Hotel hat einen kleinen Pool mit eigener Bar auf dem Dach. Frischgemacht trafen wir Indy, Bruno, Randy, Mayer und andere Leute für das Nachtessen und den Ausgang, welcher sehr kurz wurde, da wir alle "auf dem Hund" waren und Indy stark erkältet und ausgelaugt war. Ruhe war die notwendige Medizin!

Un poco loco

Hang loose - Stossdämpfer

Sa 21. Carnaval in Rio

Das Wetter zeigte sich bewölkt und leicht regnerisch. Wir besuchten den lokalen Startplatz inmitten eines Statdparkes auf dem Gipfel eines 240m hohen Hügels. Man kann hier auf zwei Seiten starten und entweder direkt an den Strand vor dem Hotel fliegen oder auf der andern Seite Höhe machen und die Lagune überqueren und an der Copacabana im weichen Sand aufsetzen. Der Wind kam von Süden und war am Morgen noch sehr schwach. Wir besuchten deshalb ein Shoppingcenter und deckten uns mit neuen Kleidern und andern unnötigen Dingen ein. Danach klarte das Wetter auf und wir gingen mit einem Taxi und Rich, einem Amerikaner der in London lebt, wieder zum Startplatz. Der Wind war schön stark und nach obligatem einschreiben beim "Fiscal da Rampa" (Startplatzkontrolleur) konnten wir rückwärts starten. Ungewohnt war der Take-off auf einer gerade mal etwas mehr als schirmbreiten Betonrampe mit aufgemalter Kompassrose. Wir folgten den Vorgaben der "Locals" und suchten leider vergebens die Aufwinde. Da wir von den Notlandeplätzen wussten, war es aber keine Problem weiter am Hang zu soaren. Der Landeplatz war ein schmaler Parkplatz zwischen hohen Tenniszäunen und Wald direkt neben dem Sportzentrum der Banco do Brazil. Wir weisten Rich via Funk ein und organisierten via Hotelreception das Rückholtaxi. In der Zwischenzeit genossen wir das Landebier, gekauft im Sportzentrum, auf der Kreuzung wo wir warteten. Da es sehr lange dauerte bis das Taxi kam, gab es noch mehr Bier... Zurück im Hotel wurde sofort schöne Boys gemacht und zum Nachtessen aufgebrochen. Danach ab in den "Samba Drome" zur grossen Carneval Parade. Indy organisierte auf der Strasse Tickets zu einem Sensationspreis und schon waren wir drin. Im Anschluss festeten wir weiter auf den Strassen von Rio mit tausenden von Leuten.... es wurde früh!

Der Startplatz in Niteroi

Betonierte Startplatzrampe

Rene auf der Suche nach Aufwinden

Tourist Rene

Tourist Richi

Carneval im Sambadrome

Es brodelt...

Phantasievoller Wagen

Rene's neuer Fliegerhelm

So 22. Fliegen in Marica

Erstmals sahen wir heute alle neuen Teilnehmer der Gruppentour und machten uns gemeinsam auf zum Startplatz von gestern. Da der Landeplatz nicht klar und der Startplatz relativ anspruchsvoll waren, entschieden wir uns für eine stündige Fahrt nach Marica. Als wir den extrem steilen Offroadtrack hinauf fuhren sahen wir schon einige lokale Piloten in der Luft. Sofort starteten auch wir und mussten uns an den Airtraffic zuerst wieder gewöhnen! Die Schläuche waren sanft und sehr eng, teilweise war es mehr ein soaren. Der Landeplatz ist gross und einfach und mit einer schönen Bar ausgestattet. Wir flogen je zwei Flüge, wobei der erste besser war und der zweite mehr einem Sinkflug glich. Zufrieden plauderten wir mit den neuen Teilnehmern der Gruppe, Britten und Amis, über das Fliegen, Gott und die Welt und kehrten zum Hotel zurück. Nachtessen und wieder Carneval, diesmal eine Streetparty mit Live-Konzert mehrerer Gruppen. Wieder tausende von Leute und alles kreuz und quer.... in Etappen kehrten die einzelnen Trupps zum Hotel zurück!


Bar am Landeplatz

Startplatz

Bar am Startplatz

Mo 23. Rio de Janeiro Stadttour

Unkalrheit war heute das Motto des Tages! Zuerst wusste keiner wann es eigentlich losgeht. 10:00, 11:00 oder wann auch immer... Na ja irgendwann ging es dann über die grosse Brücke nach Rio zum Landeplatz San Conrado. Ein herrliches Fluggebiet zwischen den berühmten Hügeln von Rio und der Landplatz bei den Hochhäusern am Strand mit Klubhaus und guter Fliegerinfrastruktur. Viele Delta- und Gleitschirmpiloten warteten hier auf besseres Wetter. Leider war auch das Wetter nicht klar und wechselte zwischen Sonne, Wolken und Regen. Richi verabschiedete sich für eine private Kulturtour mit Einheimischen. Rich und ich spielten mit den Schirmen solange wir durften..., als die ersten Einheimischen über den Platz gezogen wurden, kam der Direktor und verbot uns das Groundhandling. Kurzer Lunch am Strand und ab in die Stadt. Shopping, Rumhängen, Nachtessen, Internetcafé, Wetterstudium und zurück ins Hotel. Morgen gehts ab, der Sonne entgegen, nach GV zum Strecken jagen! Wir träumen....z,z,z,z!

Blick vom Hotel nach Rio

Landeplatz in Sao Conrado

Di 24. Fahrt nach Valadares

Heute fuhren wir mit dem Tourbus von Rio nach Governador Valadares. Nachdem wir ankamen, machten wir uns für den Ausgang parat. Das Abendessen war sehr gut, in einem Restaurant, wo wir bei unserem ersten Aufenthalt in Valadares schon waren. Anschliessend gingen wir in Tom's Bar. Auch das kannten wir schon, ist aber immer wieder gut. Am Tage unserer Ankunft ging gerade das Valadares Open, ein grosser lokaler Gleitschirmwettbewerb zu Ende. Das Zeilt auf dem Landeplatz und die vielen Piloten, die hier waren zeugten noch davon.

Hinweis auf einer Toilette unterwegs

Unser Tourbus auf dem Landeplatz in Valadares

Mi 25. Valadares

Endlich konnten wir wieder Streckenjagen in Valadares. Wir waren die ersten am Startplatz, und Indy startete als erster, gefolgt von Rene. Die Thermik zog schon gut, und so waren wir alle schnell an der Wolkenbasis, die heute relativ tief war. Richi flog von einer Wolke zur anderen, bis er sich für die falsche Wolke entschied, und absoff. Mit so wenig Abstand zwischen Boden und Wolkenbasis kann eine falsche strategische Entscheidung schon reichen, um am Boden zu stehen, und dann auch noch in der Hitze eine halbe Stunde wandern zu müssen. Mit 18 km darf man aber trotzdem zufrieden sein. Diejenigen, die schon relativ schnell am Boden standen, wurden direkt wieder zum Startplatz gebracht, die restlichen mussten warten, bis alle wieder eingesammelt waren. Tim, ein Brite aus unserer Gruppe flog 52km. Am frühen Abend machten wir dann wieder mal einen Biplaceflug mit Haka (sinken) Airline Piloto Rene. Offenbar sind wir etwas ins Lee geflogen, jedenfalls hat der Biplace Sachen gemacht, die wir bisher nich von ihm kannten. Der Wind war so stark, dass es nicht mal über den Fluss reichte, und so sind wir auf dem näheren Landeplatz gelandet. Am Abend trafen wir den Brasilianischen Champ uns seinen Kumpel wieder, die uns vor ein Paar Tagen vorausgeflogen sind.

Wächter über die Aufwinde

Blick zurück - Die vielen Gleitschirme sehen aus wie Konfetti

Blick vorwärts

Der Champ mit den Gringos

Abendflug mit dem Biplace

Do 26. Valadares

Heute war die Thermik etwas schwächer als gestern, aber dafür die Basis höher. Also versuchten wir wieder unser Glück. Marty machte mit unserem Fahrer Chevais einen Biplaceflug. Diesem gefiel das so gut, dass er sich schon überlegt, selber mit dem Fliegen anzufangen. Hoffentlich bleibt er jedoch Braziladventours als exzelenter Fahrer erhalten. Die meisten Piloten warteten lange mit dem Start. Als es aber anfing richtig zu steigen, wollten plötzlich alle in die Luft. Richi landete wieder kurz nach dem zweiten Dorf, Rene schaffte es heute weiter, viel weiter. Er flog heute den Schweizerischen Rekord unserer Tour mit ca 40km. Damit hat er sich den Champagner verdient, wenn es auch nicht ganz für die gesetzten 100km gereicht hat. Herzliche Gratulation. Am Abend hiess es für uns Abschied nehmen von der Gruppe, und unserem Guide Indy. Wir fuhren mit dem Nachtbus nach Rio.

Hoch über dem Pico Ipituruna

Fahrer Chevais bei seinem ersten Flug

Gedränge am Startplatz

Rene's Rekordflug

Fr 27. Fliegen über Rio

Morgens um 7 Uhr holte uns Bruno von der Busstation ab. Rene war ganz weiss, weil er genau unter der Klimaanlage gesessen hat, welche bei jeder Bodenwelle mit weissem Pulver spuckte. Nachdem wir in einem sehr noblen Hotel frühstückten, fuhren wir nach San Conrado, um da zu fliegen. Der Startplatz ist schon sehr kurz, wenn man keinen Aufwind hat. Man muss sich auch mit den Deltapiloten absprechen, deren Rampe zwei meter über dem Startplatz ist. Wenn man gerade am auslegen des Schirmes ist, und ein Delta startet, zieht man besser den Kopf ein, da manche wirklich tief starten. Am Abend mussten wir uns dann endgültig von Brasilien verabschieden, und machten uns auf den Heimflug

Fliegen über Rio

Blick nach Barra

Nova Team Pilotin (;-) Valeria mit ihren Fans

Richi's Schirm mit einem Gewicht, damit er nicht runterrutscht

Sa 28. Heimreise

Nachdem wir während des Fluges in der Nacht einigermassen schlafen konnten, mussten wir in Lissabon umsteigen, und erfuhren erst in der neuen Maschine, dass wir ca eine Stunde am Boden warten müssen bis das Ok von Zürich kommt. Mit rechter Verspätung sind wir dann schliesslich in Zürich eingetroffen, wo die kurzen Hosen nun endgültig fehl am Platze waren.

Mit Wehmut blicken wir zurück auf wunderschöne Ferien mit vielen tollen Flügen, in denen wir malerische Landschaften sahen, die Lebensfreude eines tropischen Landes entdeckten, und viele nette, herzliche, offene und hilfsbereite Menschen kennenlernten.



 
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Kundenmeinung / Passagierbericht von Fredy (36)
"...Das wir sogar auf Strecke gehen konnten war der absolute Höhepunkt. Nach 4 Std. Flug, vielen Kilometern und einer sanften Landung direkt bei der Bushaltstelle, war ich total erschöpft und völlig glücklich. Diese grenzenlose Freiheit und das kreisen mit den Vögeln werde ich nie vergessen! Vielen, vielen Dank!..." (Fredy, 36)