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Swiss Cup Rätikon 24. Juni 2006 PDF Drucken E-Mail
Saturday, . May 2007

Endlich konnte wieder einmal ein Swiss Cup zumindest Teilweise durchgeführt werden, und erst noch jener im schönen St. Antönien. Am Samstag führte der Lauf von St. Antönien über die Fergenhütte hinter Klosters und die Schesaplanahütte hinter dem Sassauna bei Fanas wieder zurück nach St. Antönien. Dass die Aufgabe nicht so einfach war zeigten schon die ca 10 Piloten, die mehr oder weniger direkt zum Landeplatz flogen. Bis Klosters konnte ich mit der Spitzengruppe recht gut mithalten, dann fand ich den Einstieg nicht so gut, konnte mich aber nach der Boje wieder zur Basis hocharbeiten. Da die Spitzengruppe nun weg war, flog ich wie gewohnt das Pröttigau wieder runter, und bemerkte nicht, dass die bessere Route hinten rum über die höheren Berge gewesen wäre. Nach einer Stunde Strafsoaren landete ich dann ohne die zweite Boje in St. Antönien. Im Gesammtklassement reichte es trotzdem für Platz 20.

Rangliste
Fotos von Martin Scheel
Animation

 
Pre-PWC in Ager (Spanien) PDF Drucken E-Mail
Saturday, . May 2007

Und los geht's in die Pyrenäen zur Spanischen Meisterschaft, welche dieses Jahr gleichzeitig ein Vor- Weltcup (Pre-PWC) ist.
Die ofizielle Seite : www.paradeltacb.es
Und hier ein paar coole Fotos
Ranglisten
Noch mehr Fotos auf Tonis Fliegmit Seite

Sa 10. Juni Nachdem wir die Nacht fast durchgefahren sind, erreichten wir Ager kurz nach Mittag. Wir trafen Claudio und fuhren mit ihm zum Startplatz. Nach einem Kurzen Flug mit Toplandung wollte ich nachher nur noch runterfliegen, weil ich merkte, dass ich recht übermüdet war. Beim Landeplatz kam ich aber einfach nichr runter, weil es mich immer wieder raufkatapultierte. Also landete ich in einem Feld in der Nähe.

So 11. Juni Erster Wettkampftag. Kurz nach 10 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Startplatz. Um 12:45 konnte gestartet werden. Als die meisten in der Luft waren, und ich endlich richtig Höhe gemacht hatte, wurde der Task abgebrochen, weil jemend kurz nach dem Start einbombte, das Becken brach, und den Helikopter brauchte. Über Funkt wurde mitgeteilt, dass alle beim Camping landen sollen. Um 16 Uhr war Briefing, und es hiess, es gäbe einen zweiten Task. Um 17:45 wurde zum zweiten Mal gestartet. Diemal war ich unter den ersten gestarteten, und auch unter den ersten bei der ersten Boje. Kurz danach wurde wieder abgebrochen, weil die anderen aufgrund des starken Windes nicht mehr starten konnten. Wir fetzten noch bis abends um Neun die Kante hin und her.

Mo 12. Juni Heute besichtigten wir alle drei möglichen Startplätze. Der Wind war am Morgen schon stärker als gestern, also fuhren wir zum unteren Startplatz. Da war der Wind schräg, und schon recht stark. Ausserdem ist der Platz recht klein. Also fuhren wir weiter nach osten, wo die Windrichtung zwar besser war, aber eine Klippe ist für einen Wettkampf nicht so gut geeignet. Schlussendlich fuhren wir zum Hauptstartplatz. Ein Spanier flog schnell los, um die Bedingungen zu erkunden. 30 km/h Windversatz in der Thermik. Die Organisation wollte einen Task starten, aber ein Paar Piloten beschwerten sich, sie hätten in solchen Bedingungen mit ihren 1-2er Schirmen überhaupt keine Chance. Wir warteten eine Weile, und wollten eigentlich fliegen, aber der Wind am Startplatz war wirklich stark, und wurde noch stärker. Auch am Abend war er noch stark.

Di 13. Juni Auf Heute war starker Wind prognostiziert, und den hatte es auch. Wir fuhren zu einem alternativen Fluggebiet, aber auch da war der Wind zu stark. Nach einer weile hiess es der Bus fahre zurück, wer es in einem weiteren Fluggebiet versuchen wolle, könne mit dem Kleinbus mitkommen. Also flogen wir da eine Weile, und als wir nach Ager zurückkehrten (Toni flog bis fast zurück) fuhren wir nochmals hoch zum unteren Startplatz. Bevor wir starteten, schauten wir uns ein paar Hororszenen an... Als ich beim heraufsoaren plötzlich den Klippenstartplatz sah, machte ich noch eine Zwischenlandung.

Mi 14. Juni Wieder einmal wird ein Task nach Castejon ausgeschrieben. Zuerst aber noch eine Vorboje am Ende der Krete. Am Start gibt es zwei möglichkeiten: Mit Gegenwind nahe der Kante entlang soaren, und auf Turbulenzen gefasst sein, oder auf die Vorgelagerte Krete (funktioniert normalerweise gut) zusteuern, absaufen und froh sein überhaupt bis zum Camping zu kommen. Ich fliege der Krete entlang, hole die erste Boje und kehre zurück, wo die erste Gruppe kreist. Unterwegs nehme ich mit, was mir auswertbar erscheint. Die schwache Thermik wird vom starken Wind ordentlich durchmischt, so kämpfe ich wie in einem unangenehmen 7ner Schlauch, aber das Vario zeigt nur 2 an. Ein paar Klapper sehe ich von nah und fern und auch mir bleiben sie nicht erspart... Die Spitzengruppe wechselte immer von Schlauch zu Schlauch hin und her, und als ich da ankahm war ich nicht viel tiefer. Plötzlich fand ich kein Steigen mehr und sank wie ein Stein. Das dauerte so lange, dass ich froh sein musste noch zum Camping zu kommen. Ca 20 Ploten flogen ins Ziel, viele soffen vor der Kante ab.

Do 15. Juni Starker Wind kein Task. Am Morgen fuhren wir zum Startplatz. Am Anfang hatte es leichten Abwind, dann starken Seitenwind. Wir fuhren zum Shopping nach Balaguer, und waren um 16 Uhr zurück für den zweiten Versuch. Aufgrund des starken Windes fuhren wir diesmal gar nicht zum Startplatz. Am Abend fuhren wir zu einem See in der Nähe, und Toni spielte etwas mit der Kitesurfausrüstung. Der Wind war aber nicht so toll...

Fr 16. Juni Auf 17 Uhr gab es ein 80% Gewitterrisiko, davor gute Thermik. Es wurde ein schneller Task über 60km gestartet. Zuerst an der Kante hin und her, dann nach hinten mit dem Wind ins Flache. Der Kante entlang war die Thermik unstetig und zerrissen, nach einem kurzen Spülgang war es hinter der Kante dann sehr gut und Konstant. Obwohl es schöne Wolkenstrassen hatte, machte ich etwas Sicherheitshöhe. Nachher einfach gerade aus auf Goal zu. Die Wolkenstrasse zog so gut, dass ich 1000 Meter über dem Ziel ankahm. Heute landeten sehr viele Piloten im Goal. Kurz darauf kam wie vorhergesagt das Gewitter.
Mein Flug

Sa 17. Juni Bewölkter Himmel, schwachwindig und Aussichten auf frühe Gewitter. Wir fuhren früh zum Startplatz, und es wurde ein Lauf über 35 km entlang der Ridge gestartet. Weil alle Winddummies absoffen, blieben die Piloten trotz geöffnetem Startfenster unmotiviert am Boden. Als der erste Schirm zu steigen begann, brach Hektik aus. Es war recht labil, und zur ersten Boje gings zügig. Auf dem Weg zur zweiten kam ich in ein grosses Abwindfeld, und liess mich mit dem Wind ins Tal hinaus spülen. Mein Plan ging allerdings nicht auf, im Tal fand ich erst über dem Camping wieder Steigen. Die 100 Meter, die ich da kurbeln konnte reichten allerdings nicht, um weiter zu kommen. Der Tag entwickelte sich vile besser als erwartet, und die Rangverkündigung am Abend war eine richtige Party. Toni wurde dritter.

So 18. Juni Auf dem Heimweg machten wir bei Lecate noch etwas Klippensoaring direkt am Meer.

 
Freiburger Voralpen PDF Drucken E-Mail
Saturday, . May 2007

Auch SwissCups der letzten beiden Wochenenden im Alpstein und Meiringen wurden abgesagt. Dieses Wochenende wurde das Wetter von einer Warmfront und der Biese bestimmt.
Da die Warmfront im Westen schneller vorbei war, fuhren wir in die Freiburger Voralpen, um wieder einmal ein neues Fluggebiet zu erkunden. Am Schwarzsee fanden wir eine schöne Landschaft vor. Leider läuft die Bahn auf den haupt-Flugberg, den Schwyberg nicht mehr. Aber auch von der Rigisalp aus konnten wir schöne Flüge unternehmen. Am Sonntag Abend konnte ich mit der Flugschule Starter Plus mitfahren auf das Hohmattli. Von da aus machte ich in zerrissener Thermik einen Rundflug um den Schwarzsee.

 
Mein neuer Magus - Frutigen abgesagt PDF Drucken E-Mail
Saturday, . May 2007

Endlich habe ich meinen neuen Schirm, einen Mac Para Magus 4 erhalten und konnte ihn am Sonntag einfliegen. Das Handling ist genial! Nur schade, dass die Thermik sogar an der Rothenflue noch zögerte.
ein paar Bilder...
Eigentlich wäre am Wochenende der Swisscup in Frutigen gewesen, der wurde aber wegen Schlechtwetter abgesagt.

 
Deutsche Meisterschaft in Berchtesgaden PDF Drucken E-Mail
Saturday, . May 2007

Bald gehts los zur Deutschen Meisterschaft

Infos unter :
http://www.bgd-open.de/

Sa 13. Mai Aufgrund der Wetterprognosen (ein Zeitfenster von 2-3 Stunden zwischen zwei Regenfronten) gab es keinen Task. Wir gehen trotzdem zum Startplatz, und finden ca 10 Schweizer und 2 Deutsche vor. Beim zweiten Flug sah ich Hitlers Ferienhaus von nahem, bevor es dann wirklich zu regnen anfing.

So 14. Mai Regen ohne Ende! So sitzen wir im Hotel hinter unseren Notebooks, und schlagen die Zeit tot....

Mo 15. Mai Task über 51 km. Der Start war wieder einmal ausgesprochen harzig. Weiter oben stieg es dann gut. Bei der ersten Querung vom Kehlsteinhaus zum Grünstein hatten wir 20 km/h Gegenwind. Dort war es dann erneut harzig. Ich sah, dass die Spitzengruppe tief weitergeflogen ist, und machte es ihnen gleich. Doch schon bald stad ich mit ein paar Spitzenpiloten am Boden. Der rest des Tasks schien gut gegangen zu sein. 40 Piloten erreichten das Goal. Am Abend konnte ich dann einen Flug mit dem Ultima 3 des Tagessiegers machen.
Tagesrangliste

Di 16. Mai Erneut Regen, kein Task. Wir gehen nach Salzburg, und besichtigen die Festung Hohensalzburg.

Mi 17. Mai Schon wieder Regen, das Briefing wurde zum zweiten Mal verschoben, dann gingen wir zur Bergstation, und warteten darauf, dass der Wind von 60 km/h sich beruhigt. Um 15 Uhr wurde dann abgesagt.

Do 18. Mai Kein Task. Wir machten eine kleine Shopping Tour in Berchtesgaden, und besichtigten ein Salzbergwerk.

Fr 19. Mai Um 12 Uhr Mittags wurde der Task abgesagt, und somit machten sich die meisten Teilnehmer auf den Heimweg.
Fazit : eine Woche Campingferien in Bayern...

 
Swiss League Cup im Prättigau PDF Drucken E-Mail
Saturday, . May 2007

Am Samstag waren auf den Nachmittag Regen und Gewitter vorhergesagt, so gab es einen kurzen Task vom Stelserberg nach Klosters und zurück nach Schiers. Als es im Startschlauch zu Hageln anfing, suchte ich das weite. Genau in dem Moment war der Luftstart, und ich wurde links und rechts überholt. Den nächsten Schlauch erwischte ich nicht gut, dafür gings nachher recht flott nach Klosters. Auf dem Rückweg flog ich mit Gegenwind durch eine lange Abschattung. Meine Hoffnungen auf etwas Hangaufwind oder Ablösungen dem Hang entlang wurden mit 3 Metern Sinken zerschlagen. Erst ganz ganz weit unten erwischte ich wieder einen Schlauch, der mich hoch genug brachte, um direkt in den Endanflug überzugehen. Ich war als 18. im Ziel.

Am Sonntag war der Start sehr harzig. Wir suchten lange im Lee nach etwas auswertbarem. Als ich endlich einen Schlauch zentrieren konnte, konnte ich nicht warten bis ich an der Basis angekommen war, und querte zu tief nach Fanas. Dort tief angekommen ging im Luv nichts, und im Lee war es so turbulent, dass ich es nicht zentrieren konnte. Zurück nach Stels bin ich bis oben am Wald aufgesoart, aber von da gings nicht weiter. Also früh gelandet.... Die anderen hatten einen superschönen Flug nach Klosters - Davos und zurück.... Hätte ich doch auch bis zur Basis aufgedreht...

 
Schweizermeisterschaften 2006 am Monte Lema PDF Drucken E-Mail
Saturday, . May 2007
Schon sind die Schweizermeisterschaften 2006 wieder vorbei.
Die ofizielle Seite : www.cs2006.ch
Fotos von Martin Scheel : http://www.azoom.ch/smtessin/
Die Rangliste national : Rangliste national

Mi 26. Apr Ein kurzer Task wurde gestartet, doch als die meisten Piloten in der Luft waren, fing es an zu regnen. Der Task wurde wieder gestoppt. Ich bin topgelandet, und habe im Restaurant gewartet, bis der Regen vorbei war. Danch gab es einen Gleitflug zum Landeplatz.

Do 27. Apr. Das Wetter sah nicht so gut aus, also wurde ein kurzer Speedrun gestartet. Das Wetter wurde immer besser, und man konnte das meiste geradeaus mit mehr oder weniger Speed um die Wolken herumfliegen. Es gab ein paar Diskussionen um die anzuwendende Formel zur berechnung der Punkte. Schlussendlich war ich 28. national.

Fr 28. Apr. Es herrschte Nordüberdruck von bis zu 13 Hecktopascal, daher wurde der Task abesagt. Viele Piloten flogen dennoch schöne Flüge, und berichteten, dass es angenehm war. Mir war es nicht geheuer, wenn man bedenkt, dass mann normalerweise ab 4 Hecktopascal nicht mehr fliegt, und so bin ich mit der Bahn heruntergefahren.

Sa 29. Apr. Aufgrund des schlechten Wetters kein Task. Wir verbrachten den Tag mit GoKart fahren und Gelati essen.

So 30. Apr. Es wurde ein Task über 73km gestartet. Am Start hatte es ca 25km/h Wind, und die Aussicht auf starke, enge Thermik liess einiges erahnen. Die erste Hälfte war dann auch eher grob. Ich bin zwei Mal bei einer Querung mit Gegenwind zu tief angekommen, und musste im Lee aussen herum fliegen. So verlor ich viel Zeit. Als ich dann zur letzten grossen Querung ansetzte war die Basis so weit gesunken, dass mir die Höhe nicht reichte, um auf der anderen Seite hoch genug anzukommen.

Mo 1. Mai Als sich die Basis zum grössten Teil über den Startplatz hob, wurde das Fenster geöffnet, und ich bin recht schnell gestartet. Zum Zeitpunkt des Luftstarts war ich unter Startplatzhöhe, und musste mich zuerst wieder raufarbeiten. Ein paar weitere Fehler machten dann den Rest, und ich stand schon vor der zweiten Boje am Boden.
 
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Kundenmeinung / Passagierbericht von Fredy (36)
"...Das wir sogar auf Strecke gehen konnten war der absolute Höhepunkt. Nach 4 Std. Flug, vielen Kilometern und einer sanften Landung direkt bei der Bushaltstelle, war ich total erschöpft und völlig glücklich. Diese grenzenlose Freiheit und das kreisen mit den Vögeln werde ich nie vergessen! Vielen, vielen Dank!..." (Fredy, 36)